Pferdeosteopathie und Akupunktur in Leipzig - Dr. Maria Bergmann
Akupunktur

Pferdeakupunktur » Behandlung

Eine Akupunkturbehandlung im Sinne der TCM erfolgt immer nach Stellung einer chinesischen Diagnose.

Die Untersuchung und Therapie dauern insgesamt ca. eine Stunde.
Von Vorteil wäre es, wenn Paddock, Reitplatz oder Reithalle o. ä. zur alleinigen Verfügung stehen würden, da das Pferd dann mehr Ruhe hat und sich besser auf die Behandlung einlassen kann. Das Pferd sollte geputzt sein.

Anamnese

Ich stelle Ihnen vorerst einige wichtige Fragen zu Ihrem Pferd, zur bestehenden Problematik und zu bestimmten, für die chinesische Diagnostik relevanten, Zusammenhängen.

Adspektion

Ich schaue mir Ihr Pferd im Stand an und ggf. in Bewegung.

Palpation

Nun beginnt die intensivere Kontaktaufnahme zu Ihrem Pferd. Es soll sich entspannen und auf mich einlassen können. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass ich während der Untersuchung nicht gerne spreche. Im Anschluss werde ich Ihnen alle Befunde erklären. Ich untersuche an Ihrem Pferd nun Körperoberfläche, Puls und bestimmte Punkte und prüfe die Beweglichkeit bestimmter Strukturen.

Akupunktur

Nach der chinesischen Diagnosestellung erfolgt die Behandlung mittels steriler Einmal- Akupunkturnadeln. Diese verbleiben dann für eine individuelle Verweildauer am Pferd. In speziellen Fällen ist das Erwärmen bestimmter Punkte mittels Moxibustion nötig.

Besprechung

Abschließend bespreche ich mit Ihnen die Befunde. Ich erkläre Ihnen, wie Sie die Behandlung mittels spezifischer Techniken der Akupressur unterstützen können und wir machen einen Termin für die Folgebehandlung.

Zwei Tage sollte Ihr Pferd nicht gearbeitet werden, sich aber nach Bedarf bewegen können. Günstig wären Koppel oder Paddock. Dies ist wichtig, damit die Selbstheilungskräfte des Körpers wirken können.

Wie viele Behandlungen sind nötig?

Meist reicht ein Besuch nicht aus, um die bestehende Problematik vollständig zu beheben. Spätestens nach vier Behandlungen sollten Besserungen erkennbar sein. Hierbei gilt zu beachten, dass akute (kürzlich aufgetretene) Probleme meist eher ansprechen als chronische (schon länger bestehende) Probleme.